Natur- und Vogelschutzprodukte von Schwegler

Wodurch zeichnen sich ein original Schwegler Vogelhaus, Nistkasten oder eine Nisthöhle aus?

Die jahrzehntelange Erfahrung in Fertigung und Entwicklung von Naturschutzprodukten wie Vogelhäuser, Nistkästen, Nisthöhlen und Insektenhotels ist der Schlüssel zum Erfolg, um einen kleinen aber wirkungsvollen Beitrag für unsere Tierwelt zu leisten. Durch den nachgewiesenen fachlichen Erfolg, der besonderen Langlebigkeit und der hohen Umweltverträglichkeit hängen bereits über 8,5 Millionen Schwegler - Holzbeton - Nisthöhlen, - Nistkästen, - Insektenhotels und - Vogelhäuser in Wäldern, Obstgütern und Gärten - nicht nur im gesamten europäischen Kontinent verteilt, sondern auch in Kanada und USA sowie weit darüber hinaus.

7 gute Gründe, sich für ein original Schwegler Vogelhaus, Insektenhotel, einen Nistkasten oder eine Nisthöhle zu entscheiden:

  1. Aufhängung, Kontrolle und Reinigung ist problemlos und einfach durchzuführen.

  2. Patentierte Baumaufhängungen, die das Einwachsen der Aufhängung im Baumstamm verhindert.

  3. Da Mutter Natur das Vorbild für unsere Nisthöhlen ist, wurden die Innenmaße Specht- und Fäulnishöhlen nachempfunden.

  4. Durch die unbestrittene sehr lange Haltbarkeit - mindestens 20 bis 25 Jahre - aber auch die hohe Annahmefreundlichkeit sind Schwegler - Nisthöhlen, - Nistkästen, - Insektenhotels und - Vogelhäuser seit Jahrzehnten in der Praxis sehr erfolgreich. Die von uns angebotenen Nisthöhlen werden in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Vogelschutzwarten, Europäischen Naturschutzverbänden und Forstfachleuten aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung und Erkenntnisse hergestellt.

  5. Das hier verwendete Holzbeton-Material ist ein reines Naturprodukt aus ca. 75% Holz und klimaausgleichenden Zuschlägen, z.B. Ton, Lehm, etc. Es isoliert aus diesem Grund Temperaturschwankungen und ist atmungsaktiv. Daher verhindert es außerdem die Entstehung von Schwitzwasser, wie es bei Kunststoff, Stein, oder reinen Betonnisthöhlen entstehen kann. Außerdem ist es wesentlich haltbarer und witterungsunempfindlicher als Holz und seine Festigkeit verhindert Spechtschäden.

  6. Brutraumgrößen, Einflugdurchmesser und alle Maße jedes einzelnen Nisthöhlenmodells wurden auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere abgestimmt. Wie wissenschaftliche Versuche von mehreren Vogelschutzwarten im In- und Ausland ergeben haben, werden beispielsweise die größten Siedlungsdichten der Vögel - Brutpaar je Hektar - mit unseren Schwegler-Holzbeton-Nisthöhlen erreicht.

  7. Original Schwegler Erzeugnisse sind offiziell anerkannt von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und empfohlen vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), Deutschen Tierschutzbund, Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur, sowie vom Österreichischen und Französischen Natur- und Vogelschutzbund sowie vielen weiteren Verbänden.

     

Durch die unbestrittene sehr lange Haltbarkeit - mindestens 20 bis 25 Jahre - aber auch die hohe Annahmefreundlichkeit sind Schwegler Nistkästen, Vogelhäuser und Insektenhotels seit Jahrzehnten in der Praxis sehr erfolgreich.


     

Nisthöhlen, Nistkästen, Vogelhäuser und Insektenhotels werden von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), Deutschen Tierschutzbund sowie vielen weiteren Verbänden empfohlen.


    

Links: Als Halb- oder Nischenbrüterhöhlen führen wir verschiedene Modelle in unserem Produktprogramm. Konzipiert sind diese Modelle für die unterschiedlichsten Einsatzorte. Die Nisthöhlen werden mit kompletten Aufhängungen und dem Alunagel ausgeliefert.

Rechts: Die kugelförmige Schwegler Nisthilfe bietet diesem Vogel die besondere Nistgelegenheit, die er für die Aufzucht seiner Jungen benötigt. Denn leider werden ihm in unserer modernen Welt immer mehr die natürlichen Brutplätze genommen. Durch ausführliche Versuchsreihen ist belegt, dass der Zaunkönig eine geschlossene, runde Nisthilfe bevorzugt. Diese polstert er dann mit Moosen, Federn, Haaren, etc aus. Durch die überaus stabile Nestkugel aus bewährtem Schwegler-Holzbeton ist das brütende Zaunkönigpaar auch sehr gut vor Nesträubern und Feinden geschützt. Dieses Quartier dient nicht nur zur Aufzucht der Jungtiere, sondern auch im Wintern als Schlafstätte.


    

Links: Durch die Konstruktion dieser Nisthöhle und deren Vorderwand kommt der Katzen- und Marderschutz voll zur Geltung. Trotz des großen Brutraumes hat die Nisthöhle (bedingt durch das Oval- bzw. Dreilochprinzip) einen sehr hellen Innenraum. Durch die Helligkeit im Brutraum wird die Nesthöhe der Vögel sehr niedrig gehalten. Die Brutstätte befindet sich zudem im hinteren Teil der Nisthöhle. Zu Kontroll- und Beobachtungszwecken kann die Vorderwand mit dem integrierten Katzen- und Marderschutz sehr einfach herausgenommen werden. Dadurch ist eine ungehinderte Sicht in den Brutraum bzw. auf das Nest möglich.

Rechts: Um das Anklettern von Bäumen durch Katzen zu verhindern, kann dieser Drahtgürtel zum Schutz unserer Frei- und Höhlenbrüter verwendet werden. Entwarnung: Bei richtigem Anbringen (mind. 2,5m Höhe) keine Verletzungsgefahr für Mensch und Haustier. Bitte regelmäßig überprüfen, dass außerhalb des Bewegungsraumes von Menschen. Katzen können sich auch nicht in dem Abwehrgürtel verhaken, z.B. mit Halsband o.ä.

Empfehlungen, wenn Sie ein Vogelhaus kaufen möchten, in puncto Auswahl, Verteilung und Aufhängung

Im folgenden möchten wir einige Erfahrungen und Hinweise aus unserer Praxis weitergeben, wenn Sie ein Vogelhaus kaufen möchten. Diese Empfehlungen sind selbstverständlich nur ein Anhaltspunkt. Unterschiedliche Landschaften und/oder Lebensräume und die darin vorkommenden Bewohner müssen berücksichtigt werden. Manchmal kann das schon vor der Planung sein (z. B. anhand der vorkommenden oder zu schützenden Tierart und dem umgebenden Lebensraum), oder erst im Laufe der Zeit durch Praxiserfahrung im Revier (d.h. welcher Kastentyp letztendlich erfolgreicher ist). Da die Natur hier oft überraschende und spannende Entwicklungen zeigt, ist die schrittweise Überprüfung der eingesetzten Nisthilfen im Laufe der Maßnahme und die Optimierung des Nistkastenangebots sehr zu empfehlen.

 

Aufhängung Nisthöhlen und Vogelhäuser für Kleinvögel

Es stehen in der Regel zwei unterschiedliche Fluglochgrößen zur Auswahl:

  • Einfluglochdurchmesser 32 mm ist die „Universalgröße“ in der fast alle Kleinvogel-Arten Zugang finden.
  • Einfluglochdurchmesser 26 mm erlaubt nur den Zugang für Kleinmeisen (Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeise). Die größeren Arten wie Kohlmeise, Kleiber und Sperling werden ferngehalten.
  • Sondergrößen z. B. mit Einflugdurchmesser 45 mm sind für bestimmte Arten wie z. B. die größeren Stare. Kleinere Arten können die Nisthöhle ggf. trotzdem nutzen.

In umzäunten Grünflächen, in Waldschonungen, Dickungen, Gärten u.ä. können Höhlen in Augenhöhe hängen (1,5 bis 2 m), um sie vom Boden aus leichter kontrollieren und reinigen zu können. Im Forst oder bei bewirtschafteten Flächen empfiehlt sich eine größere Aufhängehöhe, um Beeinträchtigungen und Störungen zu minimieren. I.d.R. werden die Nisthöhlen dort etwa 2,8 bis 3,5 m hoch aufgehängt, was noch eine gute Erreichbarkeit mit Leitern gewährleistet. Als Obergrenze für die höchste Aufhängung können die umliegenden Bäume dienen, deren Wipfelhöhe nicht überschritten werden sollte. Ausnahmen hierbei sind, besonders in Städten, bestimmte GebaÅNudebrüterquartiere (Mauersegler, Sperling, Fledermaus) für die diese Grenze nicht zu beachten ist, also auch weit über 15 m Höhe angenommen werden. 

Wichtig: Bitte kein Nistmaterial oder Einstreu einlegen, da Kleinvögel ihre Nester immer wieder von neuem bauen.
 

Anzahl an Vogelhäuser, Nistkästen oder Nisthöhlen pro Hektar und Verteilung

 

Die Zahl der Vogelhäuser, Nistkästen und Nisthöhlen ist immer abhängig vom jeweiligen Lebensraum. In Gärten kann bei Nistplatzmangel an jedem zweiten Baum eine Nisthöhle aufgehängt werden. Es gibt keinen Mindestabstand für Vögel – an einem Baum können zwei Meisenpaare problemlos in direktester Nachbarschaft zueinander brüten, denn die Vögel bestimmen je nach Nahrungsangebot und Jahreszeit ihren Mindestabstand zueinander selbst. In Wäldern können je nach Alter und Art der Bäume und Nahrungsgrundlage („Schädlingsbefall“) zwischen 1 bis 40 Nisthöhlen je Hektar (= 100 x 100 m) hängen.

 

Die Nisthöhlentypen bzw. Fluglochweiten können wie folgt verteilt werden, wenn noch keine Erfahrungswerte vorliegen:

60 % der Nistkästen mit Fluglochdurchmesser 32 mm oder oval.
20 % mit Fluglochdurchmesser 26 bzw. 27 mm.
20 % sollten sich aus Baumläufer- und Halbhöhlen- oder Nischenbrüterhöhlen zusammensetzen (vgl. Typen 2B, 2BN, 2H, 2HW, 1N).

Hinweis: Es sollten nicht alle Nisthöhlen zur Jungenaufzucht besetzt sein, da ein großer Teil als Übernachtungsquartier oder Nahrungsdepot genutzt wird. Erst wenn in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren in etwa 60 bis 70% Nester gefunden werden ist ein optimale Sättigung mit Nisthöhlen erreicht.

 

Allgemeines zur Aufhängung von Vogelhäuser, Nistkästen und Nisthöhlen

Himmelsrichtung: Das Flugloch sollte etwa nach Südosten gerichtet sein. An windgeschützten Aufhängeplätzen oder in Siedlungen ist dies aber nicht immer zwingend notwendig. Bei größeren Fluglochweiten (z. B. ab 45 mm) auf eine wetterabgewandte Position achten.

 

Wann sollte ich Nistkästen, Vogelhäuser und Nisthöhlen reinigen?

Die Reinigung von Nistkästen, Vogelhäuser und Nisthöhlen, d. h. das restlose Entfernen des alten Nestes, kann in Gärten und Wäldern von Mitte September an erfolgen. Kratzen Sie das alte Nest bitte nur heraus. Die Verwendung eines Sprays o. ä. ist normalerweise nicht notwendig. Falls der Kasten extrem verschmutzt oder mit Parasiten besetzt war, empfiehlt sich das Ausspülen der Nisthöhle mit kaltem oder heißem Wasser und ggf. biologisch abbaufähiger Seifenlauge.

 

Wie werden Nistkästen, Vogelhäuser und Nisthöhlen am besten befestigt? 

Schwegler Nisthöhlen, Vogelhäuser und Nistkästen zur Stammbefestigung (meist erkennbar an ihrer braunen oder schwarzen Farbe) werden mit einem speziellen forstgeprüften Alunagel geliefert, der den Baum nicht schädigt, wie z. B. Kupfer- oder Stahlnägel. Auch das Sägeblatt im Sägewerk oder die Kette der Motorsäge wird nicht beschädigt und Verletzungen so vermieden. Durch den glatten Schaft und Rostbeständigkeit kann er auch nach Jahren wieder entfernt werden und es entsteht nur eine marginale, punktuelle Stammnarbe. Die Nisthöhlen, Vogelhäuser und Nistkästen können ohne Entfernen des Nagels jederzeit an- und abgehängt werden. Schwerere Nisthöhlen (vgl. D) werden i.d.R. mit einem integrierten Aufhängeklotz geliefert, wodurch eine Befestigung mit mehreren Alunägeln und das spätere An- und Abhängen ohne Nagelentfernen möglich ist.

 

Fremdbelegung von Nistkästen, Vogelhäuser und Nisthöhlen

Durch die akute Wohnungsnot in unseren ausgeräumten und bewirtschafteten Landschaften kann es vorkommen, dass Nisthöhlen, Vogelhäser und Nistkästen von ganz anderen Arten als ursprünglich vorgesehen, besiedelt werden, wie z. B. Hummeln, Wespen, verwilderte Bienen, Hornissen, Bilche wie z. B. Siebenschläfer oder Haselmaus. Diese verdienen ebenso Schutz – bitte lassen Sie diese unbeschadet in den Nisthöhlen. Hängen Sie statt dessen zusätzlich für diese Tiere weitere ggf. spezielle Schwegler Nisthöhlen auf.

 

Wann sollten neue Nisthöhlen und Nistkästen aufgehängt werden? 

Diese sollten am besten im Herbst aufgehängt werden, da sie im Winter den Vögeln als Nachtquartiere dienen. Dieser Schutz vor Zugluft und Kälte ist, noch stärker als eine Fütterung, ein wichtiger Faktor für das Überleben in strengen Wintern.

Wie hoch ist die Aufhängehöhe von größeren Nisthöhlen für Eulen, Hohltauben, Turmfalken, etc.

Empfohlene Aufhängehöhe etwa 4 bis 6 m. Hier erfolgt die Annahme schneller, wenn in die vorgeformte Bodenmulde eine größere Schicht Hobelspäne, Holzmull oder Sägemehl gestreut wird (nicht bei Dohle). Für Hohltauben oder Rauhfuß- und Waldkauz ist es ratsam auf einer Fläche von 50 ha ein bis zwei Höhlen aufzuhängen. Dies ist dann ein Minimum an Nisthöhlen, um die dann im Frühjahr i.d.R. heftig konkurriert wird. Eine Erhöhung der Nisthöhlendichte verspricht einen größeren Erfolg zur Vorbeugung gegen „Schadinsekten“.