Ratten am Vogelfutter

Ratten und Mäuse im Garten

Eigentlich wollen Sie mit dem Vogelfutter Ihre Gartenvögel versorgen und dann entdecken Sie, dass sich Ratten und Mäuse über das Futter hermachen. Was nun? Wir erklären, wie man die Nagetiere wieder loswird und welche Vorkehrungen Sie treffen können, um die Tiere möglichst fern zu halten.

 

Ratten und Mäuse wieder loswerden

Wenn Sie bereits Mäuse und Ratten an der Futterstelle beobachtet haben oder deren Spuren finden, ist das erste Ziel, die Tiere aus Ihrem Garten wieder zu vertreiben. Dazu empfehlen wir Folgendes:

 

Fütterung vorübergehend einstellen

Als erstes sollten Sie die Fütterung vorrübergehend einstellen. Das ist für die Gartenvögel zwar sehr schade, ist aber zum Vertreiben der Nager unumgänglich. Die Tiere haben sich vermutlich Ihren Garten als feste Futterquelle ausgeguckt und sollten nun über mehrere Tage oder einige Wochen einen Misserfolg bei der Futtersuche erfahren.

 

Ätherische Öle

Ratten und Mäuse sind sehr geruchssensibel und können gut über ätherische Öle von bestimmten Plätzen ferngehalten werden. Das funktioniert natürlich nur begrenzt in den Bereichen, an denen sich der Geruch halten kann, z.B. bei überdachten Terrassen, Carports und anderen trockenen Plätzen.

Nehmen Sie dafür am besten eine Sprühflasche und füllen etwas Wasser hinein. Danach einige Tropfen von z.B. Pfefferminz-, Kamille, Lavendel- oder Teebaumöl hinzugeben, kurz schütteln und an den entsprechenden Bereichen versprühen. Nach 1-2 Wochen dann das Auftragen wiederholen.

Nach eigener Erfahrung konnten so Mäuse, die sich gerne im Carport und unter der überdachten Terrasse aufgehalten haben, vertrieben werden.

 

Die Fütterung langsam wieder starten

Wenn Sie keine Nager und Spuren mehr entdecken, können Sie die Fütterung langsam wieder starten. Beginnen Sie mit kleinen Futtermengen, die von den Vögeln im Laufe des Tages leer gefressen werden.

 

Vorkehrungen gegen Ratten und Mäuse am Vogelfutter

Folgende Maßnahmen können Sie treffen, um Ihre Vogelfutterstelle für Ratten und Mäuse möglichst unattraktiv zu machen:

 

Hochwertiges Vogelfutter verwenden

Das mag erst einmal seltsam klingen, ist aber eine der effektivsten Maßnahmen. Vogelfutter mit geringer Qualität, wie wir es meist in Supermärkten und Baumärkten finden, hat häufig weniger nahrhafte Komponenten wie beispielsweise Weizenkörner. Die Gartenvögel sortieren dann das Vogelfutter aus und schmeißen unter anderem die Weizenkörner zu Boden, wo sie von den Ratten und Mäusen gefressen werden. Verwenden Sie hingegen hochwertiges Vogelfutter, wird dieses restlos von den Vögeln gefressen und für die Nager bleibt nichts mehr oder nur sehr wenig übrig.

 

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Vogelfutterhäuser unerreichbar machen

Vogelfutterhäuser oder andere Futterspender sollten so angebracht sein, dass sie von Nagern nicht über Baumstämme, Äste oder rauen Fassaden erreicht werden können.

Eine gute Möglichkeit ist dafür eine Futtersäule (Schwegler) aufzuhängen und eine Futterschale darunter zu befestigen. Diese verhindert, dass Körner auf den Boden fallen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Futterstelle nicht über Äste oder Baumstämme erreicht werden kann. Die Säule kann auch auf einen Stab geschraubt werden. Daran können die Nager nicht hochklettern. 

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Auch eine gute Alternative wäre ein Spenderring für Meisenknödel. Der Ring kann so aufgehängt werden, dass sich keine Nagetiere halten können. Wenn Sie unsere Meisenknödel verwenden, können Sie sicher sein, dass höchstens kleine Partikel auf den Boden fallen und selbst diese werden von anderen Vögeln noch aufgepickt.

 

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Rotkehlchen und Amseln nehmen das Futter gerne vom Boden auf. Damit diese Vögel auch ihre Ration bekommen, legen Sie morgens kleine Mengen aus. Gegen Abend sollte nichts mehr übrig sein.